Dümmer geht's nimmer

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Was müssen wir in Sachen EU-Schuldenkrise noch so alles ertragen? Eine unfähige Politik sucht nach Lösungen, die keinem weh tut (besser gesagt: den Politikern nicht weh tut). Der neueste Vorschlag: eine "sanfte" Umschuldung. Wer kreiert eigentlich immer diese Worthülsen? Darunter versteht unsere Kanzlerin eine freiwillige Zustimmung der Gläubiger zu einer Laufzeitverlängerung. Dümmer gehts nimmer.

Denn zum einen ist fraglich wie die Freiwilligkeit funktionieren soll, getreu dem Motto: "Bitte stimmen Sie freiwillig zu" - "Und wenn nicht?" - "Ja dann passiert erstmals nichts". Warum sollte ein Gläubiger zustimmen? Entweder müsste daraus ihm ein Vorteil daraus erwachsen oder eine Sanktion drohen. Aber eine Sanktion wäre ja nicht mehr sanft. Ein Vorteil könnte darin bestehen, dass Griechenland seine Schuldenprobleme lösen könnte, würden sich nur viele Gläubiger "freiwillig" beteiligen. Aber auch dann würde ich mir als rationaler Investor immer erst anschauen, ob die anderen genügend Freiwilligkeit aufbringen. Erinnert irgendwie an das "Gefangenen-Dilemma" aus der Spieltheorie.

Doch genug Politiker-Bashing. Dieses unsinnige Vorhaben der Politik sollte uns vielmehr anregen, ein paar wichtige Fragen zu stellen:

Werden wir gerade Zeit-Zeugen, wie die "Krise der europäischen Politik" dazu führt, dass wir Europa mit voller Wucht an die Wand fahren? Wir dürfen gespannt sein, auf welche Art und Weise die Lösung von den Märkten erzwungen wird.

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