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    Dezember 2022 Ergebnisse

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    04.12.22
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    Weitere Entspannung

    Die neuesten sentix Konjunkturdaten verbessern sich erneut und überraschend deutlich. Bei den Anlegern macht sich die Hoffnung breit, dass dank milden Winterwetters, ausreichend Gas in den Speichern und einem möglichen Zenit in den Inflationsdaten auch der Zenit im Wirtschaftsabschwung durchschritten ist. International kommen moderatere Töne der US-Notenbank hinzu, die „nur“ noch 50 Basispunkte Zinsanstieg im Dezember in Aussicht stellen. Und in China scheinen die Proteste endlich auch dort auf ein Ende der restriktiven Corona-Maßnahmen hinzudeuten. Endet also die Rezession, ehe sie richtig begonnen hat?

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    November 2022 Ergebnisse

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    06.11.22
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    Milde Temperaturen geben Hoffnung

    Anfang November überraschen die sentix Konjunkturindizes in Euroland auf der positiven Seite. Der Gesamtindex steigt um 7,4 Punkte und liegt bei -30,9. Das ist zwar noch immer kein Trendwende-Signal. Aber der Anstieg von Lage- und Erwartungswerten zeigt, wie sensitiv die Anleger in ihren Konjunkturerwartungen auf Signale vom Energiemarkt reagieren. Denn hier liegt die Ursache für die hoffnungsvollen Veränderungen. Der Oktober wies höhere Temperaturen als üblich auf und dies führt dazu, dass die Gas-Speicher z.B. in Deutschland randvoll sind, mehr als für November erwartet. Die Spotmarkt-Gaspreise brachen darauf hin ein. Die Sorgen vor einer katastro-phalen Gas-Mangellage schwinden.

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    Oktober 2022 Ergebnisse

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    09.10.22
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    Katastrophale Zustände

    Anfang Oktober signalisieren die sentix Konjunkturindizes eine unverändert schwierige konjunkturelle Situation – in Europa, aber auch global. Der Euroland-Gesamtindex sinkt mit -38,3 Punkten auf den niedrigsten Wert seit Mai 2020. Die anhaltenden Unsicherheiten über die Gas- und Energielage im Winter sind durch den Anschlag auf die Nordstream-Pipelines nicht kleiner geworden. Überhaupt kommt zu den ökonomischen Sorgen nun auch noch eine steigende Wahrscheinlichkeit einer Ausweitung des militärischen Konfliktes in der Ukraine hinzu. Global gibt es nur wenig Grund zur Hoffnung. Einzig in China scheint es sich aktuell etwas zu stabilisieren.

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    September 2022 Ergebnisse

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    04.09.22
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    Eine sehr tiefe Rezession?!

    Die Rahmenbedingungen für die globale Konjunktur haben sich Anfang September weiter verschlechtert. Während in Europa schon länger die Vorzeichen auf eine beachtliche Rezession hindeuten, mehren sich nun auch die Anzeichen für eine entsprechende Entwicklung auf globaler Ebene. So verschlechtern sich die sentix Konjunktur-Indizes für alle betrachteten Regionen und Länder. Der dritte Rückgang der Werte für China ist dabei von besonderer Wichtigkeit. Aber auch in der Eurozone vertieft sich das rezessive Umfeld weiter.

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    August 2022 Ergebnisse

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    07.08.22
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    Unverändertes Bild

    Die weltweite konjunkturelle Lage stellt sich Anfang August im Wesentlichen unverändert zum Vormonat dar. Positiv ist, dass sich die Lage- und Erwartungswerte nicht weiter verschlechtert haben. In den USA und Japan sind sogar leichte Verbesserungen zu vermelden. Dennoch ist damit keine grundsätzliche Einschätzungsänderung verbunden. Denn die Erwartungswerte bleiben negativ und damit bleibt es auch beim Grundbefund eines kon-junkturellen Abschwungs bzw. einer absehbaren Rezession.

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    Juli 2022 Ergebnisse

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    03.07.22
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    Absturz – die zweite

    Die Szenerie mutet an wie in einem schlechten Film. Die Handlung ist einfach allzu durchsichtig. Die Katastrophe, auf die die Protagonisten zusteuern, ist einfach zu offensichtlich, um Spannung zu erzeugen. Und kaum verständlich ist, dass diese ihrem Schicksal auch noch tatkräftige Unterstützung geben. So in etwa mutet der Verfall der Weltwirtschaft in diesen Tagen an. Die Energiekrise, die auch hausgemacht ist, führt zu erheblichen wirtschaftlichen Verwerfungen. Wir im letzten Monat bereits ausgeführt, stellte der Juni nicht wirklich eine Stabilisierung dar. Wir waren nur im Auge des Sturms. Jetzt geht der Absturz weiter.

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    Juni 2022 Ergebnisse

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    05.06.22
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    Stabilisierung? Nicht wirklich.

    Zu Beginn des Monats Juni zeigen die sentix Konjunkturindizes Zeichen der Stabilisierung. In der Eurozone stei-gen sowohl die Lagewerte (3,2 Punkte) als auch die Konjunkturerwartungen (9,8 Punkte) deutlich an. In Summe steigt damit der Gesamtindex nach drei Rückgängen in Folge zum ersten Mal wieder an. Mit -15,8 Punkten bleibt der Index aber klar negativ. Die Konjunktur befindet sich weiter im Abschwung. Auch international zeichnet sich ein vergleichbares Bild. Für die USA und die Schweiz sind die Entwicklungen dagegen etwas schwächer.

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    Mai 2022 Ergebnisse

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    07.05.22
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    „Wir schaden uns auch selbst“

    Der Krieg kennt nur Opfer. Auch ökonomisch werden die Spuren des Ukraine-Konfliktes immer deutliche sichtbar. Die Sanktionen gegen Russland zeigen Wirkung, bei Feind und Freund. Im letzten Monat hat der „first mover“ als erster Konjunkturindex klar den Weg in Richtung Rezession aufgezeigt. Anfang Mai vertieft sich der Ab-schwung weiter. Besonders hart trifft es dabei Europa. Der Euroland-Gesamtindex sinkt auf -22,6 Punkte. Und für Deutschland vermelden wir ein Allzeit-Tief bei der Konjunkturerwartungen. Mit anderen Worten: es kommt knüppeldick.

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    April 2022 Ergebnisse

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    03.04.22
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    Die Rezession beginnt

    Bei der Frage, wann in Euroland die Rezession begann, dürften Ökonomen in der Rückschau den Beginn des zweiten Quartals 2022 als Start einer Rezession festlegen. Dies ist zumindest der Befund, den wir aus den aktuellen Daten der sentix Konjunkturindizes treffen müssen. Denn Anfang April brechen die sentix Konjunkturindizes erneut ein. Um ganze 11 Punkte stürzt der Gesamtindex nach dem schwachen März-Wert erneut ab. Lage- und Erwartungswerte sind beide inzwischen negativ, die Wirtschaft beginnt demnach zu schrumpfen. Derzeit kann keine andere globale Region ein wirkliches Gegengewicht liefern. Selbst die asiatische Region stagniert bereits.

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    März 2022 Ergebnisse

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    06.03.22
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    Ukraine-Krise lässt Konjunktur drastisch einbrechen

    • Die Konjunktur in Euroland bricht aufgrund des Ukraine-Kriegs dramatisch ein. Die Lagewerte geben um satte 11,5 Punkte auf +7,8 Zähler ab. Die Erwartungen erodieren um -34,75 Punkte so stark wie noch nie in der rund 20-jährigen sentix-Konjunkturindex-Historie.
    • Auch in Deutschland zeigt sich ein vergleichbares Bild. Lage- und Erwartungswerte brechen weg. Der Gesamtindex fällt um 23,1 Punkte auf -5,2. Die Region Osteuropa fällt in eine tiefe Rezession.
    • Die US-Wirtschaft wird auch vom Krisenschock getroffen, wenn auch nicht ganz so hart. Der Gesamtindex gibt um 10,2 Punkte auf 11,9 Zähler ab. Immerhin messen wir auch dort bei den Erwartungswerten den dritten Rückgang in Folge. Positiv ist, dass die US-Lagewerte bei 29,8 Punkten verweilen und bislang lediglich eine konjunkturelle Abkühlung andeuten. Auch die asiatischen Konjunkturregion befindet sich im Schlepptau der globalen Abwärtstendenz.

     

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