Märkte vor möglicher Frühjahrsbelebung - Seasonality-Report - 03.26

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Nach einem schwachen und von hoher Nervosität geprägten März liefert die Saisonalität erste Hoffnungssignale. Historisch zählen April und Mai zu den stärkeren Börsenmonaten – insbesondere in Europa. In Kombination mit überverkauften Märkten und gedrückter Stimmung ergibt sich kurzfristig Potenzial für eine Erholung. Auch die zuletzt stark gestiegene Volatilität dürfte sich in den kommenden Wochen wieder beruhigen.

Während Aktienmärkte saisonalen Rückenwind erhalten, zeigt sich das Bild bei anderen Anlageklassen gemischt: Der Bund-Future dürfte eher seitwärts tendieren, Öl bleibt trotz Überkauftheit grundsätzlich in einem positiven Sommertrend, und Gold könnte nach der jüngsten Schwächephase vor einer Stabilisierung stehen. Unterstützung kommt zudem aus China, wo die saisonale Stärkephase typischerweise länger anhält.

Ein vorsichtiger Blick bleibt jedoch angebracht: Der US-Wahlzyklus verläuft bislang schwächer als üblich, was insbesondere für den Sommer Risiken birgt. Dennoch zeigt die aktuelle Entwicklung erstaunliche Parallelen zum Jahr 2020 – mit der Chance auf eine kurzfristig freundliche Marktphase.

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Mut-Signal im Öl-Sektor - sentix Sektor-Report - 03.26

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Die Ereignisse rund um den Irak haben die Sektorperformance deutlich beeinträchtigt. In Medienwerten bauen wir aufgrund eines klaren Stimmungsimpulses und attraktiver Chancen im Risikoradar eine neue Position auf, während wir in anderen Bereichen bewusst an die Seitenlinie treten. Der spannendste Schritt betrifft jedoch den Energiesektor: Aufgrund einer euphorischer Anlegerstimmung und eines Risikosignals gehen wir hier in die Untergewichtung. Ein bewusst antizyklischer Schritt, der aber Mut verlangt. Auch Techs stellen wir neutral wegen einer ausgeglichenen Datenlage.

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Inflation wird wieder Thema - Makro-Report - 03.26

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Die Kriegsereignisse im Nahen Osten beflügeln die Ölpreise und damit die Inflationserwartungen. Gleichzeitig dämpfen sie die Konjunkturhoffnungen am Aktienmarkt, was angesichts von Preisen nahe Allzeithochs die Makrorisiken wieder hervortreten lässt. Für den Goldpreis sind steigende Inflationserwartungen ein Pro-Argument, doch gleichzeitig bedeutet dies eine Abkehr von Zinssenkungserwartungen seitens der Notenbanken.

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Institutionelle stocken Aktien auf und erhöhen Risiken - Risiko-Report - 02.26

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In mehreren wichtigen Anlageklassen haben sich die Risikolagen zuletzt spürbar verschärft. Ursache sind vor allem stark überkaufte Markttechniken, zunehmende Overconfidence sowie eine deutliche Überinvestition der Marktteilnehmer. Während zentrale Trends bislang intakt bleiben, nimmt die Anfälligkeit für Korrekturen zu. Der Risiko-Report ordnet die aktuellen Entwicklungen in Aktien-, Rohstoff- und Devisenmärkten systematisch ein und zeigt, wo Risiken strukturell steigen und wo sie begrenzt bleiben.

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Aktien unter Druck, Rohstoffe stabil - Seasonality-Report - 02.26

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Die saisonalen Muster sprechen dafür, dass die Aktienmärkte in den kommenden Wochen in eine Konsolidierungsphase eintreten. Sowohl beim DAX als auch bei internationalen Aktienindizes deutet das historische Verlaufsmuster auf eine Schwäche bis etwa Mitte März hin, begleitet von einer erhöhten Volatilitätsanfälligkeit. Erst danach verbessert sich das saisonale Umfeld wieder deutlich, mit traditionell starken Monaten im Frühjahr. Rohöl befindet sich hingegen bereits seit Wochen in einer stabilen saisonalen Stärkephase, die bis in den Sommer hinein Unterstützung liefert. Gold folgt bislang seinem typischen Muster und könnte nach einer kurzfristigen Konsolidierung nochmals Aufwärtspotenzial entfalten. Auf Sektorebene profitieren insbesondere zyklische Branchen wie Chemie, Auto sowie Öl und Gas von Rückenwind, während defensive Bereiche eher unter Druck stehen.

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