Novemberdaten stabil, Risiko sogar etwas rückläufig

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Der sentix Euro Breakup Index (EBI) ist im November nahezu unverändert geblieben. Er notiert nun bei 32,7% nach 33,2% im Oktober. Damit rechnet immer noch knapp jeder Dritte der Befragten mit dem Ausscheiden mindestens eines Landes aus dem Euroraum innerhalb der nächsten zwölf Monate. Im Juli hatte der EBI mit 73,3% einen vorläufigen Höchststand erreicht. Die Umfrage fand vom 22.11. bis zum 24.11.2012 unter 925 Anlegern statt.

Diejenigen der befragten Investoren, die davon ausgehen, dass mindestens ein Land demnächst aus dem Euro ausscheidet, nennen nach wie vor Griechenland mit klarem Abstand als ersten Austrittskandidaten. Für das Peripherieland ist die Austrittswahrscheinlichkeit aber weiter rückläufig. Im November beträgt sie nun rund 30% nach 31,4 % im Vormonat. Daneben wird am zweithäufigsten Zypern als potenzieller Euro-Ausscheider genannt. Für den Inselstaat verharrt der EBI nahezu unverändert bei rund 10%. Auf Platz drei in dieser Rangfolge finden sich in diesem Monat gemeinsam Portugal und das Kernland Finnland mit 3,7 % (nach 4,1% bzw. 3,9%).

Auffällige Veränderungen in den EBI-Werten für die einzelnen Länder gab es kaum. Neben dem leichten Absinken des EBI für Griechenland um 1,3 Prozentpunkte ist allein für Spanien ein nennenswerter Rückgang zu vermelden. Für die Iberer fällt der Index immerhin um einen Prozentpunkt auf jetzt 2,7% – offensichtlich Vorschusslorbeeren für eine Regierung, die sich immer noch nicht entschließen konnte, neue Finanzhilfen anzunehmen.

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