sentix Euro Break-up Index News

Auf dieser Seite informieren wir über die neueste Entwicklung des sentix Euro Break-up Index. Dieser Indikator zeigt im Zeitablauf, für wie wahrscheinlich private und institutionelle Investoren auf Sicht von 12 Monaten ein Auseinanderbrechen der Eurozone (Ausscheiden mindestens eines Landes) halten und welche Länder besonders betroffen sind.

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Ruhe zum Abschied

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Die Amtszeit von EZB-Präsident Mario Draghi stand ganz im Zeichen des Kampfes um die Stabilität der Eurozone. Sah sich die EZB noch im Jahr 2012 mit heftigen Zweifeln über die Stabilität konfrontiert, so hat sich das Blatt bis heute deutlich gewandelt. Der sentix Euro Break-up Index notiert nahe seinem Allzeit-Tief.

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Draghi macht es erneut

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Die Entscheidung der EZB, das Anleihenkaufprogramm wieder aufleben zu lassen, dürfte mit ein Grund dafür sein, dass sich das Euro Break-up Risiko im September weiter reduziert hat. Der Gesamtindex für die Eurozone sinkt auf 6,5%, der niedrigste Stand seit April 2018. Auch der Teilindex für Italien fällt deutlich auf nur noch 4,7%.

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Latentes Restrisiko

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Trotz der Unsicherheiten über die Entwicklung der Euroland-Konjunktur und den nahenden Brexit, zeigen sich die Anleger in Sachen Euro-Stabilität relativ unberührt. Der sentix Euro Break-up Index Gesamtindex verharrt nahezu unverändert bei 8,99 Punkten. Allerdings zeigt der Index für das Ansteckungsrisiko, dass eine Rückkehr der Euro-Unsicherheit nach wie vor nicht gebannt ist.

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Risiko der Ausbreitung sinkt weiter

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In Euroland kehrt Sommer-Ruhe ein. Nach den Europa-Wahlen und der Besetzung der Regierungspositionen in der EU hat auch Italien zuletzt für Entspannung gesorgt. Dies spiegelt sich im Euro Break-up Index wider, der mit 8,9 Punkten erneut unter die 10 Prozent-Schwelle fällt. Noch stärker ist die Entspannung in dem Index sichtbar, der das Ansteckungsrisiko misst. Dieser markiert ein neues Dreijahrestief.

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Italien nervt die Anleger

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Die Unsicherheit über die Stabilität der Eurozone nimmt wieder zu. Dies liegt dabei ausschließlich an Italien und dem Kurs der italienischen Regierung, sich nicht an die Haushalts-Vorgaben der EU-Kommission halten zu wollen. Der Sub-Index für Italien steigt auf 8,2% von 6,2%, der höchste Stand seit November 2018.

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