sentix Euro Break-up Index News

Auf dieser Seite informieren wir über die neueste Entwicklung des sentix Euro Break-up Index. Dieser Indikator zeigt im Zeitablauf, für wie wahrscheinlich private und institutionelle Investoren auf Sicht von 12 Monaten ein Auseinanderbrechen der Eurozone (Ausscheiden mindestens eines Landes) halten und welche Länder besonders betroffen sind.

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Unsicherheit über Italien bleibt

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Vordergründig bleiben die Sorgen der Anleger über den Bestand der Eurozone stabil. Zwar ist der sentix Euro Break-up-Gesamtindex von 8,8% auf 9,8% gestiegen. Doch damit liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Auseinanderbrechen der Eurozone aus Sicht der von sentix befragten Anleger gerade einmal auf dem Durchschnittsniveau der letzten 18 Monate. In der Detailbetrachtung bleibt der Fokus weiter auf Italien gerichtet.

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Ruhiger Jahresstart

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Die Eurozone erlebt einen ruhigen Start ins neue Jahr. Obwohl sich die Anleger über die konjunkturelle Entwicklung in der Welt und der Eurozone durchaus sorgen, schlägt sich dies nicht negativ auf die Wahrnehmung der Eurozonen-Stabilität nieder. Der Euro Break-up Gesamtindex fällt leicht von 9,9 auf 8,8 Punkte zurück. Vielleicht liegt dies auch an der relativen Ruhe an der italienischen Haushalts-Front, denn der dortige Teilindex fällt ebenfalls.

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Der Schreck lässt nach

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Obwohl sich die neue italienische Regierung weigert, ihren Haushaltsentwurf zu überarbeiten und so eine weitere Eskalation mit der EU-Kommission zu riskieren, sehen die Anleger das Austrittsrisiko Italiens aus dem Euro etwas entspannter. Offensichtlich setzen die Anleger darauf, dass Italien letztlich durch die Kapitalmärkte rechtzeitig diszipliniert wird.

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Italienisches Beben

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Der Streit um Italiens Haushaltsentwurf hat nun doch die Ängste der Anleger vor einem Auseinanderbrechen der Eu-rozone neu entfacht. Der sentix Euro Break-up Index steigt kräftig von 8,9% auf 13,2% an. Dies ist der höchste Stand seit April 2017. Der Teilindex für Italien springt auf 11,25%.

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Italiens geplante Neuverschuldung ohne Konsequenzen

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Der Beschluss der italienischen Regierung, die Schulden weiter auszubauen, hat an den Märkten enorme Schwankungen ausgelöst. Das Besondere daran ist, dass die Anleger keinesfalls davon ausgehen, dass dies eine Auswirkung auf die Stabilität der Eurozone haben wird. Der Euro Break-up Index fällt im September sogar – der Teilindex von Italien inklusive!

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