Saisonale Belastungsprobe

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Die Sommermonate August und September gelten an den Aktienmärkten als eine schwierige Periode. Die Ferienzeit auf der Nordhalbkugel führt nicht nur zu einem geringeren Handelsvolumen, sondern meist auch zu größeren Kursschwankungen und damit einhergehend auch zu Kursverlusten.

Seit 1990 sind diese beiden Monate die einzigen, die im Durchschnitt eine negative Performance für Anleger im S&P 500 und im DAX einbrachten. Betrachtet man die saisonalen Verläufe genauer, dann fällt der August als Monat mit häufigeren volatilen Eskapaden auf. Die negative September-Wertentwicklung dagegen ergibt sich vor allem durch die Krisenjahre 2001 und 2008, als die Anschläge auf das World Trade Center (2001) bzw. die Pleite der Lehman-Bank (2008) die Aktienmärkte in die Knie zwangen.

Der August 2020 verlief im Vergleich zum Saisonmuster deutlich entspannter, wozu auch die chronisch negative Stimmung der Anleger im Corona-Krisenjahr ihren Beitrag geleistet haben dürfte. Doch die negative Stimmung war zuletzt keineswegs mehr homogen ausgeprägt. Vor allem im Technologiebereich konnten wir Ende August eine ho-he Sorglosigkeit und ein spekulatives Interesse messen, was sich nun im September in Kursverlusten zeigt.

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