Euroland trotzt der Griechenland-Krise

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Trotz des zugespitzten Verwirrspiels um Hellas steigt der Gesamtindex für Euroland im Juli. Dabei beurteilen die Anleger die Lage deutlich besser als im Vormonat, während ihre 6-Monats-Erwartungen nahezu unverändert bleiben. Diese Einschätzung signalisiert, dass sich die Investoren nun sogar so verhalten, als ob sich der Euroraum in einem Boom befände! Auch bemerkenswert ist der kräftige Anstieg der US-Indizes. Gleichzeitig trübt sich aber das Bild für die Emerging-Markets-Regionen ein, sodass das globale Aggregat weiter etwas an Schwung verliert.

  Ausführlicher Report Juli 2015

Headlines des Monats

  • Der Euroland-Gesamtindex steigt im Juli um 1,4 auf +18,5 Punkte. Trotz der Griechenland-Krise schätzen die Anleger die Konjunktur des Euroraumes damit stärker als im Juni ein und verhalten sich sogar so, als ob sich der Währungsraum in einem Boom befände!
  • Auch bemerkenswert ist der Sprung des Gesamtindex für die USA von +20,8 auf +24,4 Punkte. Die Vereinigten Staaten lassen ihre Frühjahrsschwäche also hinter sich – einer Leitzinserhöhung in den nächsten Monaten dürfte nichts mehr im Wege stehen.
  • Schwach schneiden erneut die Emerging-Markets-Regionen ab. Vor allem für Asien ex Japan trübt sich die Konjunkturwahrnehmung spürbar ein, sodass auch der Gesamtindex für das globale Aggregat abermals nachgibt.

sentix Konjunkturindex im Überblick

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