sentix Euro Break-up Index News

Auf dieser Seite informieren wir über die neueste Entwicklung des sentix Euro Break-up Index. Dieser Indikator zeigt im Zeitablauf, für wie wahrscheinlich private und institutionelle Investoren auf Sicht von 12 Monaten ein Auseinanderbrechen der Eurozone (Ausscheiden mindestens eines Landes) halten und welche Länder besonders betroffen sind.

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Italienische Sorgenfalten werden wieder größer

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In den letzten Wochen sind die Sorgenfalten der Anleger über die Stabilität der Eurozone wieder etwas größer geworden. Das Verhalten der italienischen Regierung in Sachen Flüchtlingskrise hat dazu ebenso beigetragen, wie erhöhte Sorgen über einen ungeregelten Brexit und die „Entlassung“ Griechenlands aus dem Hilfsprogramm.

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Die Erschütterung lässt nach

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Nachdem im Mai der Euro Break up Index ein neues Gefahrenmoment für die Eurozone angezeigt hatte, beruhigt sich die Lage den zweiten Monat in Folge. Der Gesamtindex für Euroland fällt deutlich um 3,9 Prozentpunkte von 12,3% auf nunmehr 8,4% zurück. Auch die Sorgen um Italien sind rückläufig.

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Keine Eskalation

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Trotz der Unruhe in der Europäischen Union, die durch die neue Regierung in Italien und die Fragen in der EU-Migrationspolitik ausgelöst sind, hat sich kein weiterer Anstieg des sentix Euro Break-up Index ergeben. Im Gegenteil: der Gesamtindex sinkt sogar leicht von 13,0% auf 12,3%. Private Anleger zeigen sich dabei deutlich nervöser als die institutionellen Investoren.

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Italien kehrt ins Rampenlicht zurück

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Die Schwierigkeiten bei der Regierungsbildung in Italien und die Aussicht auf ein eurokritisches Bündnis von Lega Nord und 5-Sterne-Partei haben die Anleger aufgeschreckt. Die Austrittswahrscheinlichkeit von Italien steigt im Mai sprunghaft von 3,6% auf 11,3% an. Auch für die Eurozone als Ganzes steigt der sentix EBI Index auf 13%, den höchsten Wert seit April 2017. Und es gibt noch eine weitere Überraschung!

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Es bleibt ruhig in Europa

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Die Sorgen der Anleger um einen Zerfall der Eurozone reduzieren sich im April erneut. Der sentix EBI Index erreicht mit 6,3 Punkten erneut ein Allzeit-Tief. Obwohl sich die politische Lage in Italien weiter als unübersichtlich erweist und die konjunkturelle Dynamik in Europa zuletzt einen Dämpfer hat, wirkt sich dies nicht auf die Einschätzung der Stabilität der Eurozone aus.

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