sentix Economic News

Lesen Sie hier die neusten Informationen und Indikationen zum "first mover" unter den Konjunkturindikatoren!

Hintergrundinformationen zu den sentix Konjunktur-Indikatoren

Dritter Anstieg in Folge

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Die sentix Konjunkturindizes für Euroland sowie für viele andere Regionen verbessern sich im Juli zum dritten Mal in Folge. Der Euroland-Gesamtindex steigt um 6,6 Punkte auf -18,2 Punkte. Den größten Sprung nach vorne machen die Werte für die Schweiz. Hier steigt der Gesamtindex von -14,4 Punkte auf -1,6 Punkte! Dennoch scheint zu großer Optimismus fehl am Platze. Zum einen sinken die Erwartungen in fast allen Regionen leicht. Zum anderen gehen die Anleger nach wie vor davon aus, dass die Corona-bedingten Wirtschaftseinbrüche bin-nen eines Jahres nicht ausgeglichen werden können!

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Aufschwung – aber wohin?

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Die Zeichen stehen global auf wirtschaftlichen Aufschwung. Das ist nach einem so gravierenden Stillstand der Realwirtschaft, wie wir ihn im April erleben mussten, auch nicht allzu schwierig. Deshalb zeigen die sentix-Konjunkturindizes auch ein gemischtes Bild. Positiv ist, dass die Erwartungen kräftig steigen. Die Wirtschaft wacht aus ihrem Tiefschlaf auf. Doch der Weg zur Normalität ist weit. Die Lagewerte sind noch immer tiefrot und deuten damit nach wie vor ein rezessives Umfeld an. Die Frage ist nun, wie stark und wie weit sich die Weltwirtschaft erholen kann. Das beleuchten wir in der folgenden Analyse.

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Harter Aufschlag, sanfte Erholung

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Die Corona-Krise hat die Weltwirtschaft in die Rezession geschickt und stellt die globale Ökonomie vor unge-kannte Herausforderungen. Die Lagewerte fallen global auch Anfang Mai weiter ab und markieren in vielen Weltregionen neue Allzeit-Tiefs. Auch im Global Aggregate Index messen wir mit -60,5 Punkten ein Allzeit-Tief. Dennoch gibt es Hoffnungsschimmer. Die Erwartungen können sich durchweg verbessern. In einzelnen Regionen sind diese sogar wieder positiv, was die Hoffnung auf den Beginn einer Stabilisierungsphase ermöglicht. Der Aufschwung verläuft im Vergleich zum harten Aufprall der Lage eher sanft. Ein besonderes Augenmerk verdient Österreich.

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Rezessionsschock sitzt tief

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Der Corona-Virus hält die Weltwirtschaft im Würgegriff. Nie zuvor brachen die Lageeinschätzung innerhalb eines Monats in allen Weltregionen so deutlich ein. In Euroland sinkt der Gesamtindex auf ein Allzeittief. Auch die USA befinden sich nun voll im Abwärtsstrudel. Die Region Asien ex Japan (China) sendet den einzigen Hoffnungsschimmer: Die Konjunkturerwartungen signalisieren dort zumindest keine Verschlechterung. Von einer schnellen V-Erholung der Konjunktur ist nicht auszugehen.

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Globale Rezession

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Das neue Corona-Virus, dass sich nun deutlich über den ganzen Globus verbreitet und konsequente Maßnahmen zu seiner Eindämmung erfordert, stürzt die Weltwirtschaft in eine Rezession. Der globale Konjunktur-Gesamtindex fällt von +8,1 auf -12 Punkte zurück. Nie zuvor war ein so starker synchronisierter Einbruch der Welt-Konjunktur in unseren Daten messbar. Damit reiht sich der aktuelle Einbruch in eine unrühmliche Kette: Lehman (2008), Fukushima (2011) und die Öl-Kreditkrise (2016).

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