sentix Economic News

Lesen Sie hier die neusten Informationen und Indikationen zum "first mover" unter den Konjunkturindikatoren!

Hintergrundinformationen zu den sentix Konjunktur-Indikatoren

Anstieg Nummer 4

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Der sentix Konjunkturindex für Euroland setzt seine Erholung im August fort. Mit dem vierten Anstieg in Folge verbessert sich der Gesamtindex um 4,0 Punkte auf +0,9 Punkte und dreht damit wieder ins Plus. Vor allem die Lagebeurteilung zieht kräftig an, während die Erwartungen mit +10,3 Punkten nur leicht zulegen. Auch Deutschland zeigt weitere Fortschritte. Die Konjunkturerwartungen steigen auf den höchsten Stand seit Februar 2026. Gleichzeitig verbessert sich die aktuelle Lage deutlich, bleibt mit -28,3 Punkten jedoch weiterhin klar im negativen Bereich. Global bleibt das Konjunkturbild freundlich. Der sentix Global Aggregate steigt um 1,4 Punkte auf +14,7 Punkte und signalisiert eine breite wirtschaftliche Erholung. Nahezu alle Regionen legen zu – lediglich Japan bildet eine Ausnahme.

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Deutschland zieht mit an

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Der sentix Konjunkturindex sendet im Juli ein positives Signal: Für Euroland hellt sich das Konjunkturbild spürbar auf, gestützt durch eine kräftige Verbesserung der Erwartungen und einer wachsenden Zuversicht der Anleger. Besonders Deutschland liefert Rückenwind, denn die jüngsten politischen Maßnahmen scheinen Vertrauen zu schaffen und die Stimmung merklich zu beleben. Auch global zeigt sich ein breit angelegter Aufschwung: Alle Wirtschaftsregionen legen zu, während die bisherigen Belastungsfaktoren Euroland und Deutschland nun eben-falls zur Erholung beitragen. Damit verdichten sich die Hinweise auf eine weltweite dynamische Konjunkturerholung.

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Globale Entspannungssignale

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Nach dem kräftigen Stimmungseinbruch im März und April 2026, der durch die Auswirkungen des Iran-Krieges und den sprunghaften Anstieg der Rohölpreise ausgelöst wurde, setzen die sentix Konjunkturindizes ihren Erholungskurs nun bereits den zweiten Monat in Folge fort. Die Sorgen um eine deutliche konjunkturelle Abschwächung haben damit spürbar nachgelassen. Maßgeblich getragen wird die Aufwärtsbewegung von den USA und Asien, wo sich die wirtschaftlichen Perspektiven besonders deutlich aufhellen und der globalen Konjunktur neu-en Schwung verleihen. Von diesem positiven internationalen Umfeld profitiert auch Euroland, wenngleich die Erholung hier weniger dynamisch verläuft als in den führenden Wirtschaftsregionen. Deutschland bleibt dabei weiterhin das schwächste Glied in der Kette: Die anhaltend verhaltene Wirtschaftsentwicklung belastet nicht nur die heimische Konjunktur, sondern wirkt zugleich als Bremse für die Erholung des gesamten Euroraums.

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Deutscher Sonderweg

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Obwohl der Iran-Krieg noch immer schwelt und eine Beendigung noch nicht absehbar ist, zeigen sich die Anleger in Bezug auf die Konjunkturtendenzen erstaunlich entspannt. Vor allem Asien und die USA zeigen kräftige An-stiege in den Gesamtindizes. Europa dagegen tut sich schwer, obwohl der Euroland-Gesamtindex sich zumindest um 2,7 Punkte verbessern kann. Allerdings belastet die deutsche Konjunktur erheblich. Der „deutsche Sonder-weg“ zeigt sich mit einem Minus von 3,2 Punkten, dem dritten Rückgang in Folge. Regierungskrise und ökonomi-sche Probleme gehen derzeit Hand in Hand.

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Nach dem Schock folgt der Abriss

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Unmittelbar nach dem Ausbruch des Iran-Krieges zeigte sich Anfang März bereits eine erste Verunsicherung im first mover. Nur vier Wochen später folgt nun ein massiver Einbruch: Der sentix Konjunkturindex für April 2026 verzeichnet einen deutlichen Rückgang. Besonders stark belasten die drastisch gesunkenen Erwartungen, die den Gesamtindex für Euroland erheblich nach unten ziehen. Investoren erkennen zunehmend, dass das Risiko einer erneuten Rezession wieder in den Fokus rückt. Auch Deutschland verzeichnet klare Rückgänge, mit Erwartungswerten auf dem tiefsten Stand seit Herbst 2024. Global zeigt sich ein ähnliches Bild: Sowohl etablierte als auch aufstrebende Volkswirtschaften stehen unter Druck, die globalen Erwartungen sinken auf ein Niveau wie zuletzt im Frühjahr 2025.

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