sentix Economic News

Lesen Sie hier die neusten Informationen und Indikationen zum "first mover" unter den Konjunkturindikatoren!

Hintergrundinformationen zu den sentix Konjunktur-Indikatoren

Meinungsverschiedenheiten

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Wie geht es der Weltwirtschaft? Das globale Aggregat der sentix Indizes steigt um 2,3 Punkte auf 10,4 Punkte und damit auf den besten Wert seit Juni 2024. Getrieben wird diese Verbesserung von den Regionen Osteuropa, La-teinamerika und Asien ex Japan, also vor allem China. Auch die USA wird von den Anlegern nach dem Ende des US-Shutdowns wieder positiver beurteilt. Ob auch Euroland an einem globalen Aufschwung teilnehmen kann, darüber herrscht unter den Anlegern eine deutliche Meinungsverschiedenheit. Während die institutionellen An-leger dies bejahen, sind die Privatanleger entsetzt über das, was sie anscheinend in ihrem Alltag wahrnehmen.

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Flaute in Euroland, Lichtblicke in Asien

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Trotz einzelner Lichtblicke aus Asien bleibt die globale Wirtschaftslage im November uneinheitlich – vor allem im Euroraum zeigt sich erneut Schwäche. Der Gesamtindikator für die Eurozone fällt um -2,0 Punkte auf -7,4. So-wohl aktuelle Lage als auch Erwartungen der Investoren verschlechtern sich. In Deutschland setzen sich die Abwärtskräfte durch: Der Index sinkt um 2,4 Punkte, getrieben von einem Rückgang der Erwartungen (-3,3 Punkte). In Asien hingegen überwiegt Optimismus. Japan verzeichnet den dritten Anstieg in Folge, und auch der asiatische Raum ohne Japan bleibt klar auf Wachstumskurs. Die USA dagegen treten weiterhin auf der Stelle – belastet durch die Auswirkungen des anhaltenden Government Shutdowns.

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Neue (globale) Hoffnung

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Die Oktober-Daten des sentix-Konjunkturindex zeichnen ein überraschend freundliches Bild der internationalen Konjunktur. In allen Regionen reflektieren die mehr als 1.100 befragten professionellen und privaten Anleger eine Verbesserung der Lage- und Erwartungswerte. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund des in den USA begonnenen „Shutdown“ überraschend. Auch aus Euroland kommen gemischte Signale. Vor allem Deutschland spürt nach wie in den realen Daten heftigen Gegenwind. Anscheinend haben die Anleger im September etwas pessimistisch überreagiert. Aber auch die asiatische Region macht offenbar zunehmend Eindruck.

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Der nächste Tiefschlag für Euroland

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Die neuen September-Daten des sentix Konjunkturindex enttäuschen die Hoffnungen auf eine konjunkturelle Erholung. Für die Eurozone rutscht der Gesamtwert um 5,5 Punkte auf -9,2 ab. Sowohl die aktuelle Lage als auch die Zukunftserwartungen verschlechtern sich spürbar. Damit kehren die wirtschaftlichen Sorgen mit voller Kraft zurück. Gerade in Deutschland verstärkt sich der Abwärtstrend erneut. Der Gesamtindex verliert 9,4 Punkte und fällt dort auf -22,1 Punkte. Von einer nachhaltigen Stimmungsverbesserung in der größten Volkswirtschaft Europas kann daher keine Rede sein. Auch in den USA zeigen sich mittlerweile klarere Bremsspuren. Die Erwartungen sinken auf -10,8 Punkte, während die aktuelle Lage mit -0,3 Punkten ebenfalls Erosionserscheinungen aufweist. Als stabilisierender Faktor im globalen Bild erweist sich derzeit die Region Asien inklusive der Region Japans. Hier bleiben die Daten vergleichsweise robust und tragen entscheidend dazu bei, dass das Wachstumstempo der Weltwirtschaft vorerst aufrechterhalten werden kann.

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Ein Deal als Stimmungskiller

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Der jüngste Zoll-Deal der EU mit den USA wird von den Anlegern nicht goutiert. Mit den August-Daten des sentix Konjunkturindex liefert der „first mover“ die erste Bewertung dieser Vereinbarung und gleichzeitig auch einen globalen Stimmungsüberblick. Denn neben der EU liegen auch für andere Länder, u.a. Japan und die Schweiz neue Ergebnisse vor. Für die Weltwirtschaft überwiegen dabei die Belastungen deutlich. Die EU und die Schweiz werden regelrecht abgestraft. Die USA und Donald Trump mögen sich kurzfristig als Gewinner fühlen. Doch deuten sinkende Erwartungswerte auch hier darauf hin, dass diese Art von Handelspolitik überwiegend Verlierer produziert.

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