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23 March 2026
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Special research
Nach einem schwachen und von hoher Nervosität geprägten März liefert die Saisonalität erste Hoffnungssignale. Historisch zählen April und Mai zu den stärkeren Börsenmonaten – insbesondere in Europa. In Kombination mit überverkauften Märkten und gedrückter Stimmung ergibt sich kurzfristig Potenzial für eine Erholung. Auch die zuletzt stark gestiegene Volatilität dürfte sich in den kommenden Wochen wieder beruhigen.
Während Aktienmärkte saisonalen Rückenwind erhalten, zeigt sich das Bild bei anderen Anlageklassen gemischt: Der Bund-Future dürfte eher seitwärts tendieren, Öl bleibt trotz Überkauftheit grundsätzlich in einem positiven Sommertrend, und Gold könnte nach der jüngsten Schwächephase vor einer Stabilisierung stehen. Unterstützung kommt zudem aus China, wo die saisonale Stärkephase typischerweise länger anhält.
Ein vorsichtiger Blick bleibt jedoch angebracht: Der US-Wahlzyklus verläuft bislang schwächer als üblich, was insbesondere für den Sommer Risiken birgt. Dennoch zeigt die aktuelle Entwicklung erstaunliche Parallelen zum Jahr 2020 – mit der Chance auf eine kurzfristig freundliche Marktphase.




