Ergebnisse des sentix Global Investor Survey (KW 26-2016)

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EUR-USD Bias kippt weiter ab

Die kurzfristige, negative Überreaktion bei Aktien nach dem Brexit-Votum korrigiert sich weiter. Die Stimmung ist jetzt wieder neutral. Der Strategische Bias in Deutschland und Euroland kippt dagegen weiter ab, bleibt in den USA jedoch stabil. EUR-USD leidet weiter auf der strategischen Ebene, während bei Gold die Frage eines taktischen Hochs diskutiert werden kann. Bei Rohöl fokussieren sich die Anleger auf den Saisonhöhepunkt.

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Der Brexit dämpft die Konjunkturerwartungen

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Die sentix-Konjunkturumfrage ist die erste Indikation, ob und wie sehr die Brexit-Entscheidung auf die Konjunktur in einzelnen Regionen rückwirkt. Dabei zeigt sich, dass die Frühjahrserholung in Euroland eine jähe Unterbrechung erfährt. Das Votum des britischen Volkes, die Europäische Union verlassen zu wollen, dürfte hierfür der maßgebliche Grund sein. Neben der Schweiz ist Euroland der große Verlierer in der Brexit-Entscheidung.

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sentix Investmentmeinung 25-2016

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Der Brexit wird zur Euro-Belastungsprobe

Als Ersatz für die wöchentliche Investmentmeinung stellen wir die aktuelle sentix Euro Break-up Analyse bereit. Weitere Infos unter http://ebr.sentix.de 

Für das Einschätzungsportfolio nehmen wir folgende Änderung vor:

Geänderte Einschätzungen: EUR-USD (negativ)

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Der Brexit wird zur Euro-Belastungsprobe

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Das unerwartete Votum der britischen Bürger, die Europäische Union verlassen zu wollen, dürfte auch das Fundament des Euros erneut schwer erschüttern. Fast ein Drittel aller Befragten Investoren halten es nun wieder für möglich, dass die Eurozone binnen zwölf Monaten auseinanderbrechen könnte. Zudem tauchen neue Austrittskandidaten am Horizont auf.

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Ergebnisse des sentix Global Investor Survey (KW 25-2016)

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Brexit - Eine Analyse in drei Akten

  • Akt 1 (Vorspiel): Die Brexit-Gefahren wurden lange von den Anlegern verdrängt und führten folgerichtig zu einer Phase der Angst im Vorfeld der Entscheidung. Der Anschlag auf die britische Politikerin Cox hat jedoch das Status Quo-Denken von Anlegern und Beobachtern erneut angeheizt. Kurz vor dem Ereignis wurde die Gefahr erneut geleugnet. Aus diesem Grund ging der Markt völlig unvorbereitet in die Wahlnacht.
  • Akt 2 (Höhepunkt): Das „Leave“-Votum führte zu einem schockartigen Erkennen-Prozess. Auf kurze Sicht regieren das Sentiment und uniforme Verhaltensweisen. Diese sind aber nur selten wegweisend für die mittlere und längere Sicht.
  • Akt 3 (Ausblick): Während sich kurzfristig die Wogen schon bald glätten dürften, dürfte sich das Brexit-Ereignis als Strukturbruch erweisen. Aus solchen Brüchen erwachsen oftmals neue, nachhaltige Trends. Es kommt nun auf Differenzierung an. Euro, US-Aktien und Bundesanleihen stehen für uns im Fokus.

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