Zweiter Dämpfer in Folge für Euroland

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Der Gesamtindex für Euroland fällt im April von -10,6 Punkten auf -17,3 Punkte und notiert nun knapp unter dem Niveau vom Dezember. Versetzte dem Index im März die Italien-Wahl einen Dämpfer, so ist es im April u.a. das Zypern-Problem, das ihn zusätzlich belastet: Die beiden Unterindizes zur Lageeinschätzung und zu den 6-Monats-Erwartungen sinken erneut. Die Erwartungen befinden sich jetzt im neutralen Bereich. Auch der Gesamtindex für Deutschland kann sich der negativen Entwicklung für Euroland im April nicht mehr entziehen, vor allem die Erwartungen sinken spürbar – auch angesichts schwächerer Einschätzungen für das Exportziel Asien ex Japan. Der globale Index gibt den zweiten Monat in Folge nach.

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Zypern und die andere Euro-Angst

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Der kleine Inselstaat Zypern hält die Eurozone in Atem. Die drohende Pleite der Mittelmeerinsel hat die Anleger verunsichert und aus deren Sicht die Wahrscheinlichkeit für ein Auseinanderbrechen der Eurozone erhöht. Der sentix Euro Break-up Index, der diese Wahrscheinlichkeit misst, steigt auf 41,05% (nach 19,25% im Vormonat). Dies ist der höchste Stand seit Ende September 2012. An der Umfrage vom 22.-23.03.2013 nahmen rund 1.000 Anleger teil.

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DAX-Diskussion: Anker bleibt Anker

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Der DAX hat wieder einmal die Marke von 8.000 Punkten erreicht. Das sentix-Sentiment, also die Erwartungen der Anleger auf Sicht von einem Monat, steigt kräftig. Die Luft in diesen Höhen wird dünner, zumal die 8.000 Punkte für viele Anleger das Signal darstellt, dass der Markt nun definitiv „oben" ist. Dass der DAX tatsächlich umgehend in eine gewisse Atemnot gekommen ist, zeigt innerhalb des sentix-Datenkranzes der Strategische Bias. Dieser stellt die 6-Monats-Erwartungen der Anleger dar, und er ist nun spürbar eingeknickt. Viel mehr als diese „magischen" 8.000 Punkte trauen die Investoren dem DAX derzeit offensichtlich nicht zu. Das haben wir in unserer aktuellen Wochenanalyse so geschrieben. Auch haben wir dort darauf hingewiesen, dass es sich bei diesem Phänomen um den in der Behavioral Finance bekannten „Ankereffekt" handelt: Die Marktteilnehmer haben ihre Erwartungen für DAX-Höchststände an dieser Marke verankert. Denn bisher wurden die 8.000 Punkte zwar schon ein paar Mal, nämlich exakt vor 13 Jahren sowie Mitte und Ende 2007, knapp überschritten – aber danach ging es dann jeweils bald wieder abwärts.

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Italienwahl sorgt in Euroland für Dämpfer

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Der Gesamtindex für Euroland verbessert sich im Januar kräftig und steigt damit zum fünften Mal in Folge. Besonders ausgeprägt ist die Zunahme des Erwartungsindex, der auf den höchsten Stand seit Februar 2011 klettert. Auch für die übrigen Länder und Regionen zeigen die Indizes für Lage und Erwartungen im Januar durchweg nach oben. Relativ schwach schneiden dabei die USA ab. Insgesamt ist der Jahresstart sehr gelungen. Wir feiern das neue Jahr und den zehnten Geburtstag vom sentix Konjunkturindex! 

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Ergebnisse der sentix-Umfrage zur Italien-Wahl

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Italien hat eine echte Schmierenkomödie abgeliefert, wobei Berlusconi fürs Schmieren und der zweite Wahsieger, Beppo Grillo, für die Komödie zuständig scheint. Doch was bedeuten die Ereignisse südlich der Alpen für die Finanzmärkte? Antworten auf diese Frage bringt eine sentix-Blitzumfrage, die von sentix durchgeführt wurde. Die Umfrage fand gestern, am 26. Februar 2013, von 15 bis 22 Uhr unter 837 Anlegern des deutschsprachigen Raumes statt. Laut dieser Umfrage rechnen 73,2% der befragten Anleger damit, dass der Urnengang für nur kurzfristige Irritationen an den Finanzmärkten sorgen wird. Doch immerhin 24,3% der Umfrageteilnehmer gehen davon aus, dass die Wahl ein nachhaltig negatives Ereignis darstellt. Dennoch dürfte sich Italien mit diesem Wahlergebnis selbst erheblich geschadet haben.

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