Ein Schlag unter die Gürtellinie

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Kaum waren die hoffnungsvollen Daten des sentix Konjunkturindex im Mai veröffentlicht, machte US-Präsident einen Strich durch die Rechnung der Anleger. Spätestens seit die US-Regierung es US-Unternehmen verbietet, mit dem chinesischen Telekom-Ausrüster Huawei Geschäfte zu machen, ist klar, dass aus einem „kalten“ Han-delskrieg ein „heißer“ zu werden droht. Diese Entwicklung hat die Anleger aus ihren Aufschwungs-Hoffnungen herausgerissen und in allen Weltregionen zu erheblichen Rückschlägen in den sentix Konjunkturindizes geführt. Für Euroland sinkt der Gesamtindex von 5,3 auf -3,3 Punkte.

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Ergebnisse des sentix Global Investor Survey (KW 23-2019)

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Der Schatz im Silbersee

Mit +58 Prozentpunkten messen wir ein Allzeithoch im Strategischen Bias für Silber. Noch imposanter ist die Veränderungsrate zur Vorwoche, die mit +25 Prozentpunkten alle historischen Maßstäbe in den Schatten stellt. Diese enorme Kraft signalisiert Kaufbereitschaft und dürfte das Investitionsverhalten (siehe CoT Report) in den kommenden Wochen maßgeblich prägen. Ein Aufbau von deutlichen Long-Quoten ist zu erwarten.

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Ergebnisse des sentix Global Investor Survey (KW 22-2019)

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Angst

Das ohnehin schlechte Sentiment für US-Aktien zur Vorwoche hat sich nochmals um 8 Punkte binnen Wochenfrist ausgeweitet. Wir messen einen Bärenüberhang von -34 Prozentpunkten. Wir attestieren damit Angst und steuern auf einen antizyklischen Kaufzeitpunkt im S&P 500 zu. Die Aktienkurse sollten spätestens nach Ablauf einer weiteren Woche steigen.

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Bund-Future-Positionierung wird zum Risikofaktor

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Seit Ende 2016 hat sich die Positionierung der Anleger in Euroland-Anleihen massiv gedreht. Aus einer defensiven Positionierung ist nun die höchste Long-Quote seit 2008 (!) geworden.

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Anleger sorgen sich derzeit nicht um die Eurozone

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Die aktuelle Umfrage zum sentix Euro Break-up Index zeigte vor der EU-Wahl entspannte Anleger. Der Gesamtindex für die Eurozone reduzierte sich weiter auf 7,96%. Dies ist der niedrigste Wert seit April 2018. Auch der Sub-Index für Italien folgt diesem Trend und reduziert sich ebenfalls um 1 Prozentpunkt.

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