Asien zieht weiter an, Euroland stagniert

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Die konjunkturelle Erholung in Euroland legt im Oktober eine Verschnaufpause ein. Nach zuletzt fünft Verbesserungen in Folge gibt der sentix Konjunktur-Gesamtindex für Euroland marginal um -0,3 Punkte auf -8,3 Punkte nach. Die Lagewerte verbessern sich hingegen weiter und erreichen den höchsten Stand seit März 2020. Ein nennenswertes Gefahrenelement ergibt sich aus den Daten kurzfristig nicht, da sich die Erwartungsindex trotz Rück-gang um 2 Punkte auf erhöhtem Niveau behaupten. Für Deutschland sieht es etwas besser aus als für das gesamte Euro-Wirtschaftsgebiet. Positive Entwicklungen gibt es vor allem aus Asien ex Japan und den USA zu berichten.

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Blätter fallen ruhig vom Baum

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Während das Jahr 2020 alles andere als ruhig und ereignisarm ist, wirkt sich dies nicht auf die Stabilität der Eurozone aus. Vielmehr überdeckt die Corona-Krise derzeit wichtige Differenzen bzw. befördert sogar den einen oder anderen Einigungsschritt.

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Ergebnisse des sentix Global Investor Survey (KW 39-2020)

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Sentiment mit konträren Signalen

Wir wiederholen unseren Chart der Vorwoche, denn die dort abgebildete Konstellation, negative Nasdaq-Positionierung und weiter steigendes Grundvertrauen, hat sich nochmals verstärkt. Schon in der abgelaufenen Woche konnten sich die Tech-Aktien gegen den allgemeinen Trend gut behaupten. Die sentix-Datenkonstellation deutet daraufhin, dass dies auch für die nächsten Wochen weiter gelten sollte.

Weitere Ergebnisse

  • Aktien: Profis gewinnen an strategischem Grundvertrauen
  • Edelmetalle: Silber mit Allzeittief im TD-Index
  • sentix Anlegerpositionierung in Aktien und Renten

Lesen Sie hier die Ergebniskommentierung (sentix Registrierung erforderlich)

Saisonale Belastungsprobe

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Die Sommermonate August und September gelten an den Aktienmärkten als eine schwierige Periode. Die Ferienzeit auf der Nordhalbkugel führt nicht nur zu einem geringeren Handelsvolumen, sondern meist auch zu größeren Kursschwankungen und damit einhergehend auch zu Kursverlusten.

Seit 1990 sind diese beiden Monate die einzigen, die im Durchschnitt eine negative Performance für Anleger im S&P 500 und im DAX einbrachten. Betrachtet man die saisonalen Verläufe genauer, dann fällt der August als Monat mit häufigeren volatilen Eskapaden auf. Die negative September-Wertentwicklung dagegen ergibt sich vor allem durch die Krisenjahre 2001 und 2008, als die Anschläge auf das World Trade Center (2001) bzw. die Pleite der Lehman-Bank (2008) die Aktienmärkte in die Knie zwangen.

Der August 2020 verlief im Vergleich zum Saisonmuster deutlich entspannter, wozu auch die chronisch negative Stimmung der Anleger im Corona-Krisenjahr ihren Beitrag geleistet haben dürfte. Doch die negative Stimmung war zuletzt keineswegs mehr homogen ausgeprägt. Vor allem im Technologiebereich konnten wir Ende August eine ho-he Sorglosigkeit und ein spekulatives Interesse messen, was sich nun im September in Kursverlusten zeigt.

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Ergebnisse des sentix Global Investor Survey (KW 38-2020)

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Nasdaq-Signale

Das strategische Grundvertrauen der Anleger, vor allem zu US-Aktien und chinesischen Werten, steigt auch in dieser Woche erneut. Ein steigendes Grundvertrauen deutet auf eine steigende Kaufbereitschaft der Anleger und läuft dem Positionierungsverhalten in der Regel etwas voraus. In diesem Kontext ist die Divergenz zwischen dem Bias für US-Technologieaktien und dem Positionierungsverhalten besonders interessant. Ist dies eine Kaufchance?

Weitere Ergebnisse

  • Aktien: Grundvertrauen zu China steigt
  • FX: Comeback von USD-JPY?
  • sentix Styles - Anlagepräferenzen und Risikoneigung

Lesen Sie hier die Ergebniskommentierung (sentix Registrierung erforderlich)

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